Der Vorstand informiert

Der Vorstand informiert

Meine sehr verehrten Damen,
Liebe Kameraden,

im Namen des Vorstands und auch persönlich, wünsche ich Ihnen ein gutes, hoffentlich friedvolles neues Jahrzehnt bei guter Gesundheit.

Unsere guten Wünsche gelten auch allen Soldaten der Bundeswehr, die sich im Einsatz befinden, insbesondere unseren Soldaten im IRAK; wir wünschen Ihnen viel Soldatenglück und eine gesunde Rückkehr und hoffen, dass sich die Lage im Nahen Osten schnell und langfristig entspannt.

Gott sei Dank hatte die Bundeswehr 2019 keinen gefallenen Soldaten zu beklagen;
wir gedenken aber an dieser Stelle der verstorbenen Mitglieder unserer Kameradschaft:
Horst Schieber aus Bayreuth,
Ernst Eichner aus Bayreuth sowie
Käthe Bruckschlegel-Krieg, Kameradenwitwe aus Brand/Opf.
Mögen sie in Frieden ruhen, wir werden ihnen stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Als neues Mitglied darf ich begrüßen: HptGefr d.R. Klaus Gonschorek (3./102) aus Kornwestheim. Der Kameradschaft gehören somit zum Stichtag 1. Januar 2020 (noch) 224 Mitglieder an.

Ihnen allen danke ich für Ihre Treue zum Verein. Für besonders langjährige Vereinszugehörigkeit konnten wir im letzten Jahr folgenden Mitgliedern eine Ehrenurkunde überreichen bzw. zusenden:

Für 35 Jahre Zugehörigkeit zur Kameradschaft:
Albert Schiller aus Bayreuth
Hartmut Richter aus Himmelkron
Richard Eiermann aus Sinsheim
Rudolf Zücker aus Wunsiedel
Karl-Heinz Hoffmann aus Creußen
Max Weber aus Oberndorf
Benedikt Henkel aus Hennef
Detlef Rausch aus Sulzthal
Helmut Steininger aus Bindlach
Volker Gottfried aus Bayreuth
Thomas Ramming aus Thurnau
Ernst Wölfel aus Neunkirchen am Brand

Für 30 Jahre:
Walter Nadler aus Bayreuth
Paul Hübner aus Bayreuth
Gerald Taubenreuther aus Thurnau

Für 25 Jahre:
Hartmut Eichbaum aus Bayreuth
Ewald Groba aus Bernhardswald
Stephan Unglaub aus Bischofsgrün
Norbert Schindler aus Fichtelberg
Billy Sablowski aus Plösen
Karl Christian Rabenstein aus Goldkronach

Die zahlreichen Urkunden hat wieder unser Kamerad Reiner Hübsch erstellt, dafür herzlichen Dank.

Rückblick

Im vergangenen Jahr wurden 6 Vorstandssitzungen durchgeführt. Ich danke allen Vorstandsmitgliedern für die kameradschaftliche Zusammenarbeit und Unterstützung, so macht Vorstandsarbeit Freude.

Im Jahr 2019 haben wir wieder zwei Informationsfahrten durchgeführt:

Die eintägige Informationsfahrt führte uns am 24.07.2019 nach EBERN, dort konnten wir das Gelände der ehemaligen Balthasar-NeumannKaserne besichtigen und auch das Bundeswehrmuseum (einschließlich Bataillonsgeschichte) unsres früheren Nachbarbataillons PzGrenBtl 103. Nach 3-maligem Umzug hat dieses Museum nun den endgültigen Standort in einem ehemaligen Unterkunftsgebäude des Btls gefunden und nutzt dieses Gebäude zusammen mit einem Hotel/Restaurant. Diese Kombination ist für die ehemaligen 103er eine gute Möglichkeit, um auch in Zukunft Ihre Stammtische und Zusammenkünfte an einem authentischen Ort durchführen zu können. Die Kaserne ist gebäudemäßig erhalten, wird aber weitgehend kommerziell genutzt.

Den Höhepunkt der Informationsfahrt erlebten wir während der Rückfahrt in der Basilika VIERZEHNHEILIGEN.

Nach einer Kirchenführung erklärte uns der Organist der Basilika Vierzehnheiligen, Hauptmann der Reserve Georg Hagel (mob-eingeplant beim Heeresmusikkorps VEITSHÖCHHEIM) sein – wie er es nannte – „Wohnzimmer“, d.h. er erklärte uns unmittelbar an der Orgel mit großer Leidenschaft und Inbrunst sein „Arbeitsgerät“ und verabschiedete uns mit einem orgelmusikalischem Hochgenuss.

Für die organisatorischen Vorbereitungen bedanke ich mich bei unserem Kameraden Hans Pöhlmann sehr herzlich.

Die zweite Informationsfahrt war dieses Jahr 4 Tage lang vom 21. – 24. Oktober. Sie führte uns in die Freie und Hansestadt HAMBURG, ein lang ersehnter Wunsch wurde in die Tat umgesetzt.

Die Hinfahrt in einem komfortablen Reisebus gestaltete sich Stau frei und zeitmäßig optimal, so dass wir am späten Nachmittag noch den ersten Besichtigungspunkt (Reeperbahn) absolvieren konnten. Hamburg präsentierte sich von seiner Schokoladenseite.

Bei bestem Wetter konnten wir am 2. Tag die Stadtrundfahrt genießen, beim Lunchkonzert in der Laeiszhalle entspannen und die inzwischen auf Containerschifffahrt ausgerichteten Hafenanlagen im Rahmen der Hafenrundfahrt bestaunen.

Der Mittwoch führte uns zunächst zur St. Michaeliskirche, kurz „Michel“ genannt, und ermöglichte einen optimalen Rundblick über die Hansestadt. Der Michel ist bislang noch das höchste Gebäude Hamburgs, soll aber demnächst durch einen Turm in der neuen HafenCity Konkurrenz bekommen. Eine lukullische Führung durch die Speicherstadt, Weltkulturerbe seit 2015, mit Hamburger Spezialitäten endete an der Elbphilharmonie. Dieses imposante Konzerthaus, 2001 geplant, 2016 fertiggestellt und Anfang 2017 eingeweiht, ist wirklich einmalig, auch was die Kosten angeht. Die ursprünglich berechnete Bausumme von 77 Mio. € steigerte sich um das 11,24 fache und betrug zum Schluss 866 Mio. €. Das Publikumsinteresse war immens, im ersten Jahr nach der Eröffnung besuchten 850.000 Menschen die über 600 Konzerte in der Elbphilharmonie, über 4,5 Mio. Menschen pilgerten auf die Plaza, mehr als 70.000 Menschen nahmen an den Konzerthausführungen teil und über 60.000 Menschen am Musikvermittlungsprogramm.

Auch uns hat die „Elphi“, wie sie im Volksmund genannt wird, tief beeindruckt und durch das hervorragende Wetter (Sonnenschein pur) wurde dieser Eindruck noch verstärkt.

Das Miniaturwunderland war für einige Teilnehmer noch ein besonderes Highlight am Nachmittag.

Die Musicalfans kamen abends beim König der Löwen auf ihre Kosten. Nur mit der Fähre von den Landungsbrücken zu erreichen, konnten sie ein Bühnenkunstwerk erleben, das seit 2001 bereits über 12 Mio. Gäste begeistert hat. Es ist die einzige deutsche Spielstätte dieses Musicals.

Durch ein leistungsfähiges modernes Hotel, direkt gegenüber der St. Pauli-Fußballarena, wurden auch Unterkunft und Verpflegung von allen Teilnehmern positiv bewertet.

Die Rückfahrt gestaltete sich wie die Hinfahrt Stau frei und so konnten wir pünktlich um 17:00 Uhr, wie vorgesehen, die sehr beeindruckten Mitreisenden nach Hause entlassen.

Für die gesamte Organisation der Reise ein dickes Dankeschön an Robert Fischer und seine Mitarbeiterin Frau Schmidt, es war perfekt wie immer.

Auch unsere Museumsmannschaft hatte wieder vollen Erfolg; zahlreiche Besucher und Besuchergruppen über das ganze Jahr hinweg bestätigen das herausragende Niveau, weit über die Grenzen Oberfrankens hinaus.

Dazu gehört auch der volle Einsatz im Rahmen der Weidenberger Kellernacht, die trotz schwieriger Wetterlage wieder erfolgreich absolviert wurde.

Mein Dank gilt unseren Kameraden Martin Götz mit seiner Ehefrau, Hans Unterburger, Georg Förch (Motor der Kellernacht), Robert Fischer, Hans Pöhlmann, Thomas Heinlein und Wolfgang Rätzer mit seiner Ehefrau.

Dem Ehepaar Rätzer danke ich zusätzlich für die Organisation der Tombola im Rahmen der Weihnachtsfeier, die auch diesmal mit attraktiven Preisen zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hat.

Alle unseren Vereinsaktivitäten werden selbstverständlich wie alle Jahre auch von einer aktiven Öffentlichkeitsarbeit begleitet. Dazu bedienen wir uns der Printmedien, wie dem Nordbayerischen KURIER oder dem Magazin „Der Infanterist“ und sind natürlich auch auf den elektronischen Medien präsent. Auf unserer Homepage www.bayreuther-infanterie.de finden Sie entspr. Links zu den sozialen Netzwerken sowie zu Foto- und Videoportalen.

Auf den dahinterliegenden Webseiten stehen natürlich stets aktuelle Informationen, insbesondere Änderungen.

Schauen Sie deshalb doch mal wieder rein!

Die Vorstandschaft und ich freuen uns jetzt schon auf zahlreiche Begegnungen im Rahmen unserer Veranstaltungen, zu der auch Freunde und Gönner unserer Kameradschaft herzlich eingeladen sind.

Halten Sie uns weiterhin die Treue, wir sind für Sie da.

In diesem Sinne ein dreifaches „Jäger – Hurra“

mit kameradschaftlichen Grüßen

Ihr
Heinz-Gerhard Schröder
Oberst a.D. und 1. Vorsitzender